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Mittwoch, 28. Juni 2017
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Wanderhütten in Norwegen PDF Drucken E-Mail

Wer schon die Gemütlichkeit und den urigen Komfort der norwegischen Hütten bei einer Wandertour genossen hat, kann sich mit den Massenlagern in manchen Hütten in den Alpen nur noch schwer abfinden.

Es gibt drei Arten von DNT-Hütten:
- Bewirtschaftete Hütten (betjent)
- Selbstbedienungshütten (selvbetjent)
- Selbstversorgerhütten (ubetjent)

Bild Bjoernhollia
Die bewirtschaftete Hütte Bjørnhollia in Rondane

Bewirtschaftete DNT-Hütten

Die gibt es hauptsächlich in den touristischen Gebieten wie Jotunheimen (Gjendebu, Glitterheim, Gjendesheim, Hütten am Sognefjellveien) und Rondane (Rondvassbu, Bjørnhollia, Grimsdalshytta). Die Hütten sind oft sehr groß und luxuriös, vor allem wenn sie mit der Straße erreichbar sind (mehrere Aufenthaltsräume mit Sofas, warme Duschen). Dies wird in Gebieten wie Jotunheimen kritisiert, denn dieser Komfort lässt sich schlecht mit der von vielen Wanderern ersehnten Wildnis vereinbaren.

Selbstbedienungshütten und Selbstversorgerhütten

Dies sind unbewirtete Hütten. Sie unterscheiden sich dadurch, dass die Selbtbedienungshütten über einen Vorratschrank verfügen, wodurch man sich bei Trekking-Touren das Tragen von bestimmten Lebensmitteln wie Nudeln, Reis, Knäckebrot ersparen kann. Bei Butter auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten. Bei den Konservendosen muss man bedenken, dass die Dosen im Winter gefrieren und im Sommer wieder auftauen, wodurch Geschmack und Konsistenz leiden. Unbedingt zu empfehlen bei schlechtem Wetter sind die Pfannkuchen-Tüten!

Die Selbstbedienungs- und Selbstversorgerhütten haben oft kleine Schlafräume (2 bis 4 Betten) und sind mit Daunendecken ausgestattet (Hüttenschlafsack mitbringen). Ein Holzofen sowie Gas-Kochplatten sind immer vorhanden. Nicht selten gibt es eine Sofaecke.

Bezahlungsart

In allen DNT-Hütten kann man mit Kreditkarte bezahlen. In den unbewirteten Hütten füllt man ein Formular aus und trägt selber die Lebensmittel ein, die man aus dem Vorratschrank genommen hat (die Versuchung ist immer groß). Das ganze System funktioniert auf Vertrauensbasis und nur so lange alle mitmachen.

Lohnt es sich, DNT-Mitglied zu werden?

Auf unbewirteten Hütten bezahlen DNT-Mitglieder 155 NOK, Nichtmitglieder 255 NOK. Die Mitgliedschaft kostet 445 NOK im Jahr, d.h. bei einer Wanderreise mit 5 Übernachtungen lohnt es sich, Mitglied zu werden. Die Mitgliedschaft kann direkt im Internet unter www.turistforeningen.no beantragt werden (englisches Anmeldeformular, Bezahlung mit Kreditkarte).
Alternativ kann auch die Mitgliedschaft in Deutschland u.a. bei "Nach Norden" (www.huettenwandern.de) beantragt werden.
DNT-Rabatt gibt es auch bei privaten, bewirtschafteten Hütten (z.B. Leirvassbu oder Spiterstulen in Jotunheimen).
Zwischen Alpenverein und DNT besteht kein Gegenrecht, d.h. Alpenvereinsmitglieder erhalten keine Ermäßigung auf DNT-Hütten.

DNT-Schlüssel

Viele Hütten sind immer offen (außer im Frühling - Rentiersaison). In den Haupt-Wandergebieten wie Jotunheimen und Rondane sind sie mit einem Universalschloss verschlossen, der sich mit dem sogenannten DNT-Schlüssel öffnen lässt. Der DNT-Schlüssel kann bei der Mitgliedschaft beantragt oder bei einigen lokalen Fremdenverkehrsämtern gegen Kaution geliehen werden.

Bild DNT-Schloss
DNT-Schloss in der Hand: die Hütte ist offen! (Bjørnhollia, Rondane)

Bild Rondvassbu
Rondvassbu, die zentrale Hütte in Rondane

Bild Bossbu
Die Selbstbedienungshütte Bossbu (Setesdalsheiene) im Winter nach einem Schneesturm

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