Alp & Fjell Wanderreisen

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Samstag, 19. August 2017
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Wandern und Trekking im Dovrefjell Sunndalsfjella Nationalpark PDF Drucken E-Mail

Dovrefjell Sunndalsfjella Nationalpark 

Der Dovrefjell Sunndalsfjella Nationalpark liegt nördwestlich vom Dovre und Rondane Nationalpark zwischen Hjerkinn und Oppdal. 1974 wurde der Dovrefjell Nationalpark mit einer Fläche von 256 km2 gegründet. 2002 wurde er auf 1693 km2 erweitert und umbenannt in "Dovrefjell Sunndalsfjella Nasjonalpark". Der neu entstandene Nationalpark ist somit größer als die Nationalparks Rondane und Dovre zusammen und birgt das letzte intakte Hochgebirgsökosystem in Europa, in dem Wildren, Polarfuchs und Vielfraß in natürlicher Weise koexistieren.

Dovrefjell
Zwischen Kongsvoll und Reinheimen
 

Das Dovrefjell wird oft als Zentrum von Norwegen im geografischen und politischen Sinn bezeichnet. Er ist durch die wichtigste Nord-Süd-Verbindung (E6-Straße und Eisenbahn) in zwei Bereiche getrennt: östlich das kleine Gebiet vom Knutshø-Massiv; westlich das Hauptgebiet mit Hochgebirgscharakter (Snøhetta 2256 m). Wie in Rondane haben die eiszeitlichen Gletscher die Gipfeln zu glattgeschliffenen Kuppen geformt.

Die Gebirgsflora (Fjellflora) im östlichen Gebiet wird seit über 200 Jahren von Botanikern erforscht. Der Knutshø ist der artenreichste "Pflanzenberg" in Nordeuropa. Im Westen steht die Tierwelt im Mittelpunkt des Interesses: wilde Rentiere, Vielfraße, Polarfüchse - ein Unikum in Europa - und Moschusochsen. Das Dovrefjell ist aufgrund der extremen Kälte im Winter und des relativ geringen Niederschlags im Sommer ein natürlicher Lebensraum für den Moschusochsen. Er wurde in den 30er und 50er Jahren aus Grönland wieder eingeführt und hat sich seitdem beachtlich vermehrt. Nicht selten kann man die Tiere beim Wandern beobachten, allerdings sollte man einen respektvollen Abstand von mindestens 200 m zu den beeindruckenden Urtieren halten.

Wanderkarten Dovrefjell 

 

Wandern im Nationalpark

Das Wandergebiet von Dovrefjell ist leicht mit Bahn, Bus oder Auto aus Oslo zu erreichen. Die Dovrebahn (Dovrebanen) hält noch in Hjerkinn sowie an der Kongsvold Fjellstue. Von der Kongsvold Fjellstue kann man direkt ins Herz des Nationalparks wandern. Allerdings erwägt die norwegische Bahn (Stand 2006), diese nur für Wanderer interessanten Haltestellen zu streichen.

Wie Rondane ist das Dovrefjell ein geeigneter Einstieg in die norwegische Bergwelt: Fjellwanderungen, leichte Gipfeltouren, Hüttentouren und beeindruckende Wasserfälle; das Gebiet ist zum Wandern ideal geeignet.

Tageswanderungen im Dovrefjell

- Jenstad - Wasserfälle Åmotan - Hütte Gammelsetra (von Sunndalen aus): hier treffen die vier Flüsse Grødøla,  Reppa, Skiråa und Grøva aufeinander und müssen bis Åmotan einige Stufen überwinden
- Vårstigen am Gamle Kongeveien (Frühlingsetappe des königlichen Postkutschenwegs): historischer Weg direkt an der E6

Mehrtägige Wanderungen und Trekking im Dovrefjell

- Stützpunkte für die Besteigung der Snøhetta sind die Selbstbedienungshütten Reinheimen (38 Plätze) und Åmotsdalshytta (30 Plätze).
- Mögliche Etappen für eine Dovrefjell-Durchquerung von Sunndalsøra bis Kongsvold Fjellstue bzw. Hjerkinn: Vangshaugen - Gammelsetra bzw. Grøvudalshytta - Åmotsdalshytta - Reinheim - Kongsvold Fjellstua oder weiter auf dem Kongeveien bis Hjerkinn 

Tourenbeschreibungen im Wandergebiet Dovrefjell: siehe www.etojm.com

Praktische Infos/News Dovrefjell

  • 2006: Snøheim-Hütte:  die DNT-Hütte war bisher auf Militärgelände und durfte nicht benutzt werden. Seit der Erweiterung vom Nationalpark 2002 steht sie wieder dem DNT zur Verfügung. Das Gebäude ist jedoch stark beschädigt. Es ist aus Kostengründen unklar, ob die Hütte je vom DNT renoviert und als Berghütte wieder benutzbar sein wird. Zur Zeit kann man nur den Weg zur Hütte (Mautweg) benutzen und 1,5 km vor der Hütte parken. Die Hütte ist und bleibt geschlossen.
  • 2006: Fokstua Fjellstugu: die private Hütte kzwischen Dombås und Hjerkinn kann außerhalb der Saison als Selbstversorgerhütte mit WC/Dusche benutzt werden.

 

Sn°hetta
Sn°hetta 2256 m

Moschusochsen
Moschusochsen aus sicherer Entfernung
 

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